Gemeinde Spiegelberg

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Gemeinde Spiegelberg
Sonnenhänge und Räuberwege
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Für die Organisation des Jubiläumsjahres hatte sich bereits frühzeitig im September 2003 ein Ausschuss - besetzt aus Mitgliedern aus dem Gemeinderat und ehrenamtlich tätigen Bürgern - gebildet, der ein umfangreiches Programm vorbereitete und sich im Jubiläumsjahr auch für die Abwicklung der gesamten Feierlichkeiten mit verantwortlich zeigte. 

Für die Organisation des Jubiläumsjahres hatte sich bereits frühzeitig im September 2003 ein Ausschuss - besetzt aus Mitgliedern aus dem Gemeinderat und ehrenamtlich tätigen Bürgern - gebildet, der ein umfangreiches Programm vorbereitete und sich im Jubiläumsjahr auch für die Abwicklung der gesamten Feierlichkeiten mit verantwortlich zeigte.

Ein für das Jubiläumsjahr 2005 erarbeiteter „Festkalender“ war allen Interessierten ein hilfreicher Begleiter durch das Jubiläumsjahr der Gemeinde Spiegelberg. Neben dem Jubiläumsprogramm wurden auch sämtliche Angebote der örtlichen Vereine und Organisationen in diesen Festkalender aufgenommen. Integriert wurde in den Festkalender auch ein kurzer historischer Abriss von der Gründung über die Geschichte bis hin zur heutigen Situation der Gemeinde Spiegelberg. Der Festkalender steht weiterhin auf der Homepage der Gemeinde zum Ausdruck oder zum Herunterladen zur Verfügung.

Dank eines herausragenden bürgerschaftlichem Engagement bei Organisation und Umsetzung und dank der Vereine und Organisationen der Gemeinde, die eine sehr wichtige und vielfältige Gemeinschaftsaufgabe übernehmen und somit zu einer lebenswerten Gemeinde beitragen, war es gelungen, ein umfassendes Programm zusammenzustellen. Der Festkalender zeigt deutlich die Attraktivität der Gemeinde auf. Das erarbeitete Jubiläumsprogramm brachte Abwechslung, gute Unterhaltung und bot für die unterschiedlichsten Interessen etwas.

Neben dem stattgefundenen Festakt zum Jubiläum und dem obligatorischem Festwochenende, das über vier Tage ging und wo umfangreich mit Musikabend, Heimatabend, Handwerkermarkt, Festumzug und Kinderfest gefeiert wurde, standen weitere interessante Veranstaltungen auf dem Programm.

So erinnerte die Gemeinde Spiegelberg anlässlich des 300-jährigen Jubiläums an seine Geschichte, die eng mit der Glas- und Spiegelherstellung verbunden ist, in einer über sechs Monate dauernden Ausstellung im Rathaus in Spiegelberg, in der u.a. die sensationelle, aus der alten Glashütte stammende, im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart entdeckte Musterkollektion zur Spiegelherstellung und die Darstellung der Techniken und der Blick auf alte Spiegelberger Gläser einen Besuch wert waren. Die Glasausstellung „Spiegel, Glanz- und Feuerschein“ wurde aufgrund des großen Erfolges nun wieder geöffnet und ist dauerhaft zu den Öffnungszeiten des Rathauses sowie nach vorheriger Ankündigung auch sonntags zu besichtigen.

Eine Kunstausstellung mit heimischen Künstler, eine Fotoausstellung zu Spiegelberg früher und heute und die Kunstausstellung mit dem Schweizer Kunstmaler Sven Spiegelberg bereicherten das Jubiläumsjahr in künstlerischer Hinsicht.

Integriert in das Jahresprogramm wurden auch ein Bläserkonzert, ein Kirchenkonzert, eine Konzertreihe mit Kammermusikern sowie ein Operettenkonzert. Höhepunkt in musikalischer Hinsicht war sicherlich das erste Großhöchberger Open-Air mit der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Gruppe HISS.

Eine verrückte Idee, im Vorbereitungsausschuss geboren, fand seine Umsetzung. Ein Treffen von Familien mit Namen Spiegelberg aus ganz Deutschland wurde organisiert. Die Gemeinde begrüßte ca. 40 Familien mit über 100 Personen zu diesem „SpiegelbergTreffen“ und hatte natürlich für die Gäste ein umfangreiches und interessantes Begleitprogramm vorbereitet.

Der Ortsteil Großhöchberg, der in diesem Bericht in Zusammenhang mit dem ELR-Programm schon erwähnt wurde, stellt in künstlerischer Sicht sicherlich eine Einmaligkeit dar. Dort gibt es, bei 95 Einwohnern, im Umkreis von rund 50 Metern drei Bühnen, wo künstlerische Aktivitäten stattfinden.

Das KABIriNETT, die Probierbühne auf dem Lande von Thomas Weber hatte es sich nicht nehmen lassen, auch einen Beitrag zum Jubiläumsjahr der Gemeinde Spiegelberg zu leisten. In Anlehnung an Szenen aus Schillers Räubern und vielen anderen Räubergeschichten und Schicksalen führte das KABIriNETT in Großhöchberg das eigens zum 300-jährigen Jubiläum der Gemeinde Spiegelberg entwickelte Stück „Räuber. Wege.“ auf. Auf einer kleinen Wanderung im Spiegelberger Wald lernte das Publikum eine rauhe Räuberbande kennen, bekam Einblick in deren Räuberalltag und erlebte zum Abschluss hautnah ein rauschendes Fest im Räuberlager.

Und was hat dies mit Spiegelberg zu tun?

Die Gemeinde Spiegelberg hat, wenn auch nur indirekt, auch Einklang in die Weltliteratur gefunden. Johann Caspar Schiller, der Vater des berühmten schwäbischen Dichters, hatte einen Teil seines Privatvermögens in ein Silberbergwerk bei Spiegelberg investiert, sich kräftig verspekuliert und letztendlich viel Geld verloren. Vermutlich hat Friedrich Schiller deshalb dem Ort ein literarisches Denkmal gesetzt ......; „Ich kenne Dich Spiegelberg!“ schreibt Friedrich Schiller in seinen Räubern. Der Räuberhauptmann mit Namen Spiegelberg lässt darauf schließen, dass „Schillers Räuber“ vielleicht auch im Spiegelberger Wald ihr Unwesen trieben.